VLADO SCHMIDT wurde am 28.10.1929 in Berlin geboren. Seine Kindheit war hart und geprägt durch die Wirren des 2. Weltkrieges. VLADO SCHMIDTs Vater war Deutscher, seine Mutter Kroatin. Der Vater von VLADO SCHMIDT wurde nach dem Krieg in einem Gefangenenlager in Zagreb erschossen, seine Mutter nach Kriegsende freigelassen.
1955 ging VLADO SCHMIDT zur französischen Fremdenlegion, wurde in Korea und Indochina ausgebildet und war danach in Afrika (Algerien) im Einsatz. Während seiner Ausbildung zum Fremdenlegionär machte VLADO SCHMIDT Bekanntschaft mit den verschiedensten Kampfsystemen (Tang Soo Do, Pentac Silat, Tanto-Jutsu, etc.) und er hat diese bei seiner Rückkehr nach Deutschland auch weiter trainiert.
1961 beendete VLADO SCHMIDT seine Dienstzeit in der französischen Fremdenlegion und kam als Meister in den verschiedensten Kampfsystemen zurück nach Deutschland. Ungeachtet dieser Tatsache stellte er sich in Deutschland den verschiedensten Prüfungskommissionen und legte im Laufe der Jahre die Prüfungen bis zu hohen Graduierungen in den verschiedensten Disziplinen ab.
VLADO SCHMIDT ist es durch seinen persönlichen Einsatz zu verdanken, dass JUJUTSU, JU/JIU-JITSU heute diesen hohen Stellenwert in Europa einnimmt.
Neben seinem Bestreben JUJUTSU, JU/JIU-JITSU in Europa zu verbreiten, trainierte VLADO SCHMIDT auch KOBUDO (Waffentechniken), modifizierte das traditionelle Techniksystem und passte es den europäischen Verhältnissen und Bedürfnissen an.
Für dieses, sein Lebenswerk wurde VLADO SCHMIDT vom japanischen Kaiserhaus mit dem Titel KAISHO (Begründer einer Stilrichtung) ausgezeichnet.
Seine Stilrichtung durfte von nun an als KOBUKAI KOBUDO bzw. KOBUKAI BUDO DO bezeichnet werden.
Alle Budokas die mit VLADO SCHMIDT trainiert haben oder als seine Schüler Wegbegleiter waren und sind, wissen seine Kompetenz und sein technisches Fachwissen zu schätzen.
Sein unermüdlicher Einsatz zur Verbreitung seiner geliebten Kampfkünste ist auch in seinem hohen Alter ungebrochen.