IKF - International Kobudo Federation

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Frauen

Als Selbstverteidigung wird die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen bezeichnet. Die Spannweite solcher Angriffe beginnt bei Nichtbeachtung, unbedachten Äußerungen, Einnehmen von Gemeinschaftsraum usw., setzt sich fort über Beleidigungen, Mobbing und Körperverletzung und reicht bis zu schwersten Gewaltverbrechen. Dabei ist jedoch immer die Ausübung von Macht das Ziel des Täters. Die weit überwiegende Anzahl solcher Angriffe wird nicht von Fremden, sondern von Bekannten (z.B. Schulkameraden, Verwandte, Ehepartner usw.) verübt. Bei der Verteidigung gegen nicht-körperliche Angriffe spricht man heute auch von Selbstbehauptung.

Abwehr

Die Abwehr eines Angriffes wird erforderlich, wenn Vermeidung und Abschreckung nicht funktioniert haben, sowie in Situationen, die nicht durch die Polizei oder Rechtsanwälte geregelt werden können.

Zu unterscheiden sind zwei Fälle:

Der Angreifer ist ein Fremder, es handelt sich um einen einmaligen, akuten Angriff. Dann ist das wichtigste Ziel, Hilfe zu bekommen und die Situation entweder zu beenden oder ihr zu entkommen.

Der Angreifer ist ein Bekannter oder Verwandter, der Angriff kann auch über einen längeren Zeitraum andauern. Hier ist Entkommen auf Dauer keine Lösung.

Abgrenzung zum Kampfsport

Fast alle Kampfsportarten waren einst Soldatenhandwerk und sind heute Sportarten, mit festen Regeln und dem Verbot, den Partner zu verletzen. In realistischen Abwehrsituationen herrscht jedoch von vornherein ein Machtgefälle: der Angreifer ist stärker/zahlreicher als der Verteidiger. Die geistige Grundausrichtung der Kampfsportarten, einen gleichstarken Partner zu besiegen, ist der Selbstverteidigungssituation prinzipiell entgegengesetzt, wo man einem überlegenen Angreifer entkommen will. Dennoch sind einzelne Kampfsport-Techniken auch im Ernstfall einsetzbar. Insbesondere Vollkontakterfahrungen der Kampfsportler können sich als hilfreich erweisen. Entscheidend ist jedoch nicht, welches System man trainiert, sondern das Fachwissen des einzelnen Trainers.

Kampfkunst als Weg der Selbstverteidigung

Kampfkünste sind von jeher aus Situationen entstanden, in denen Menschen mit Kämpfen konfrontiert waren und sich verteidigen mussten, sei es mit oder ohne Waffen. Bei den Kampfkünsten ist häufig jahrelanges Studium vonnöten, um die teilweise sehr ausgeklügelten und damit schwierig anzuwendenden Techniken und Prinzipien im Ernstfall zu beherrschen. Zu den bekanntesten gehören, Jujutsu, Aikido und Karate.

Selbstverteidigungssysteme

Spezielle Selbstverteidigungssysteme wurden mit der alleinigen Ausrichtung auf Selbstverteidigung geschaffen. Ihnen fehlt der künstlerische und spirituelle Anspruch einer Kampfkunst. Diese Systeme haben oft einen militärischen Hintergrund (Nahkampf) und sind darauf ausgerichtet, den Schülern möglichst schnell grundlegende und effiziente Selbstverteidigungsfähigkeiten zu vermitteln.

Das STRAIGHT COMBAT SYSTEM der INTERNATIONAL KOBUDO FEDERATION (IKF) ist ein sehr effektives und vor allem direktes Selbstverteidigungssystem, das aus den Disziplinen Jujutsu, Kobudo und Bojutsu entwickelt wurde. Das STRAIGHT COMBAT SYSTEM wird von den Trainern der IKF erfolgreich bei vielen Polizeieinheiten und militärischen Einheiten in Europa als Ausbildungsprogramm trainiert und dieses System hat sich auch im Einsatz  erfolgreich bewährt.

Die direkten Techniken des STRAIGHT COMBAT SYSTEMS sind einfach zu erlernen, es sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Das intensive Training befähigt nach kurzer Zeit zu einer entschlossenen und wirkungsvollen Abwehr auch gegen körperlich überlegene Angreifer.

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